5 Spartipps im Haushalt

Heutzutage ist es nicht immer leicht, mit dem, was monatlich an Geld zur Verfügung steht, über die Runden zu kommen. Ein Haushaltskonto kann helfen, den Überblick über die monatlichen Finanzen zu behalten und so lassen sich Kostenfallen schneller aufdecken und beheben.

1. Disziplin

Das ist ntürlich leicht dahergesagt: Disziplin bewahren. Aber es ist bei der Führung eines Haushaltskontos enorm wichtig. Vor allem am Anfang, wenn ein Haushaltskonto eingerichtet wird, sollte man sehr genau darauf achten, alle wiederkehrenden Ein- und Ausgaben, die den Haushalt betreffen über das neue Haushaltskonto laufen zu lassen. Das ist eigentlich nur ein Initialaufwand. Wenn neue Zahlungen fällig werden, hat man sich meist schon an die Verwendung des Haushaltskonto dafür gewöhnt.

2. Kosten checken

Hat man erstmal ein Haushaltskonto eingerichtet, ist es einfach, die monatlichen zu kontrollieren. Das sollte man dann auch regelmäßig tun. Einfach in den Online-Bereich des Haushaltskontos einloggen und die letzten 30 Tage in der Kontoübersicht aufrufen. Dann lassen sich auf einen Blick alle Ein- und Ausgaben sehen. Wenn Unstimmigkeiten auffallen, ist es nun viel einfacher, diesen nachzugehen. Die meisten Kosten werden übrigens monatlich anfallen. Es gibt aber auch unregelmäßige oder nur jährliche Kosten. Häufig werden Versicherungsgebühren oder Steuern nur einmal am Jahresende fällig und im Januar auf dem Haushaltskonto belastet. Das heißt natürlich, dass man in dieser Zeit auch mehr Budget als üblich auf dem Konto vorhalten sollte, um nicht ins Minus zu rutschen.

3. Preise vergleichen

Monatliche Kosten für Strom, Wasser, Gas bzw. Heizung lassen sich durch regelmäßigen Preisvergleich reduzieren. Der billigste Anbieter ist dabei häufig aber nicht die beste Wahl. Der so genannte "Wechselbonus", der von bspw. Stromanbietern als Angebot suggeriert wird, wird häufig erst am Ende von langen Vertragslaufzeiten ausgezahlt. Auch Versicherungen versuchen Kunden mit günstigeren Gebühren zu locken, bieten aber schlechtere Leistungen an oder verschweigen Kosten, die beim Wechsel als so genannte "Bearbeitungsgebühr" anfallen. Dast ist auch ein beliebtes Spiel bei Banken, wenn Sparkonten verlegt werden sollen oder mit Bausparverträgen die Bank gewechselt werden soll. Sparen hat in der Regel immer etwas mit langer Laufzeit zu tun - nur wer lange durchhält, kann auch ordentlich etwas ansparen. Ein Wechsel ist hier meist nicht lukrativ.

4. Kosten im Haushalt gering halten

Ein Haus oder eine Wohnung verbraucht Energie. Hier lassen sich natürlich viele Stromfresser identifizieren und ausmerzen. Der größte Stromfresser im Haushalt ist in der Regel der Kühlschrank. Gerade mehrere Jahre alte Kühlschränke verbrauchen Unmengen an Strom - klar, diese laufen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche... das ganze Jahr durch. Moderne Kühlschränke verbrauchen häufig sehr viel weniger Strom und können im Jahr so einige hundert Euro Ersparnis bedeuten.
Natürlich sollte man bei den Großgeräten im Haushalt nicht aufhören. Moderne LED-Technik für die Beleuchtung ist ebenso hilfreich, die Stromkosten zu reduzieren. Dabei lassen sich auch häufig mit indirekter Beleuchtung schöne Licht-Akzente setzen. Haushaltsgeräte im Standby-Modus sind ebenfalls reduzierbare Kosten. Eine Steckdosenleiste mit Schalter ist schnell angebracht und spart im Jahr nochmal ein paar Euros ein. Hier gilt natürlich wieder Punkt 1) "Diszilpin". Nur wenn der Schalter auch betätigt wird, wird Strom gespart.

5. Modernisierung

Nicht nur Haushaltsgeräte können erneuert werden, auch die Wohnung oder das Haus kommt mit der Zeit in die Jahre. Die Technik ändert sich und moderne Bauweisen helfen dabei, Energiekosten gering zu halten. Schlecht isolierte Fenster und Türen lassen im Winter warme Luft entweichen und stellen so eine Kältebrücke dar. Manchmal reicht es schon, kleine Ritzen abzudichten, damit keine Luftzirkulation entstehen kann.
Wennn das auch nicht mehr hilft, sollten undichte Stellen im Haus durch neue Fenster oder Türen isoliert werden. Das ist natürlich teuer, rechnet sich aber häufig doch schneller als man denkt in der jährlichen Abrechnung mit den Stadtwerken für Strom und Gas.

Fazit

Diese Tipps stellen natürlich nur einen kleinen Ausschnitt dar, wie man im Haushalt die Ausgaben gering halten kann. Letztendlich ist ein Haushaltskonto auch nur ein Werkzeug, welches richtig bedient werden muss, damit es auch funtkioniert. Aber es kann der richtige Schritt sein, um eine in Schieflage geratene finanzielle Situation wieder in den Griff zu kriegen!